*Zenit-Gedanken* #350

Mahlzeit, ihr Lieben,

da bin ich wieder. Gestern Nachmittag, als ich meinen Mittagsbeitrag schreiben wollte, bekam ich eine Migräneattacke, die nicht von schlechten Eltern war. Da konnte ich nur noch auf der Couch liegen und stöhnen. Jetzt geht’s mir wieder gut und ich kann mich wieder bei euch melden. Ich hoffe, ihr nehmt mir die kurze Zwangspause nicht übel. Stress, den ich gestern auf alle Fälle hatte, kann Migräneattacken auslösen, und dann kam noch die Hitze dazu.

Gedanken zur Mittagszeit

Und wieder widme ich mich dem Thema Toleranz. Offenbar hat Roger Moore mal in einem Interview gesagt, dass er absolut dagegen wäre, dass es einen schwulen oder eine Frau als 007 geben soll. Ihm ging es dabei um die Erhaltung des Charakters, was ich verstehen kann. Ich wäre trotzdem dafür. Es müsste ja nicht 007 sein, dann ist es eben 006 oder 008. Das wäre doch mal eine Revolution, die zeigt, dass die Filmemacher und die Zuschauer tolerant und gegen Sexismus sind. Es gibt viele Arten von Geheimagenten Ihrer Majestät, da wären zwei mehr doch sicher willkommen. Ich würde mir so einen Film auf alle Fälle anschauen. Wie seht ihr das?

Schwäche zu zeigen, ist meiner Meinung nach wahre Stärke. Ich habe es lieber, wenn Menschen ihre Gefühle zeigen, auch wenn sie nicht immer positiv sind. Niemand soll meinen, sich in meiner Gegenwart verstellen zu müssen. Ich bin ja auch offen, dann dürfen das auch andere. Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag. Bis später.

💋

Trisha

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3 Gedanken zu „*Zenit-Gedanken* #350

  1. Ich bin mir nicht sicher, ob man den Roger Moore jetzt für diese Äußerung an den Pranger stellen sollte. Denn ich stimme ihm zu, dass der James Bond, der in über 20 Kinofilmen das Publikum begeistert hat, ein eindeutig männliches (und heterosexuelles) Exemplar ist. Das heißt nicht, dass es nicht eine homosexuelle oder weibliche Agentenfigur geben kann (die Figur der Jinx aus ‚‚Stirb an einem anderen Tag“ war ja eine Weile in der Diskussion für einen Ableger, was mir durchaus gefallen hätte), die dann für sich wiederum ein Knaller-Erfolg werden kann. Aber die gesamte Konzeption des James Bond plötzlich aus genderpolitischen Gründen über den Haufen werfen zu wollen, ist – selbstverständlich nur meiner Meinung nach – absoluter Quatsch.

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