*Frühlicht-Gedanken* #329

Guten Morgen, ihr Lieben,

heute Nacht habe ich nicht so gut geschlafen, wie ich es mir gewünscht hatte. Ich hatte einen Albtraum über eine meiner Vergewaltigungen. Da ich ja öfter mal Flashbacks habe, weiß ich, dass es am besten ist, sich zu beschäftigen und auf andere Gedanken zu bringen.

Erste Gedanken am Morgen

Jetzt geht es um ein „Vaterroulette“. Ihr fragt euch sicher, was das ist. Das ist der Name, mit dem das Amtsgericht München einen seiner Fälle betitelt hat. Dabei ging es um eine Frau, die nach einem Liebesabenteuer in einem Hotel schwanger wurde und danach die gesamte Hotelkette verklagte, weil diese sich weigerten, den Namen des Vaters rauszugeben. Sie wollte, dass der er Unterhalt bezahlt, was ja verständlich ist. Immerhin gehören zwei Menschen dazu, ein Kind zu zeugen. Nun muss man dazu sagen, dass sie sich mit diesem Mann eingelassen hat, obwohl sie nur den Vornamen von ihm kannte. Im Hotel waren zur Zeit ihres Aufenthalts vier Männer mit diesen Vornamen anwesend. Das Gericht wies die Klage ab. Die Begründung: Es wäre eine Datenauskunft, die ins Blaue hinein erfolgen würde. Alleine der Vorname, wobei sich die Klägerin nicht sicher ist, ob es sich in den einzigen Vornamen handelt, und die Etagenzahl sind für die erforderliche Eingrenzung nicht ausreichen. Auch ist nicht mit Sicherheit feststellbar, ob es sich bei dem Namen auch tatsächlich um den richtigen Namen des Betroffenen handelt. Deshalb besteht kein Anspruch auf Auskunft, da das Recht der betroffenen Männer auf informationelle Selbstbestimmung und auf den eigenen Schutz der Ehe und Familie das Recht der Klägerin überwiegt. Die Betroffenen Männer aus dem Hotel, mit demselben Vornamen, haben das Recht auf Achtung der privat und Intimsphäre. Da sieht man mal wie wichtig es ist, sich nur mit Männern einzulassen, nachdem man wenigstens weiß, wo man sie findet, falls Folgen aus dem Liebesabenteuer entstehen. Man hätte ja auch einfach Vaterschaftstests mit den vier betroffenen Männern machen können, dann hätte man Klarheit gehabt. Obwohl man dann die eventuellen Ehen der „Verdächtigen“ unnötig belasten würde, was ja auch nicht fair gegenüber den Männern wäre, die nichts getan haben. Mir tut das Kind leid, da es wahrscheinlich nie sein Vater kennenlernen wird. Mal abwarten, ob die Klägerin Einspruch gegen das Urteil einlegt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Tagesvorschau

Ich habe Besorgungen zu machen und ich muss mal meine Schränke aufräumen und Klamotten aussortieren. So langsam wird’s zu voll da drin. Ich werde auch noch mal über die Dateien meiner Arbeit als Schriftstellerin gehen, um alles weiter zu ordnen, und natürlich werde ich euch schreiben.

Nehmt den Tag in Angriff, für den ich euch nur das beste Wünsche, und vergesst nicht, dass das Leben zu kurz ist, um sich zu fragen, ob man es anderen recht macht. Es zählt nur, was die Person im Spiegel denkt, dann findet man Menschen, die einen genau so mögen, wie man ist. Bis später.

💋

Trisha

Besucht meine Homepage:

http://www.autorintrishagalore.com

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