*Meine Bücherwelten* #178

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Hallo, ihr lieben Handschreibefreaks und Bei-Kerzenschein-Leser. Heute Nachmittag konnte ich leider nicht schreiben, weil ich nicht zu Hause war, aber das wisst ihr ja, wenn ihr meinen Blog verfolgt. Das wird sich jedoch ändern, sobald ich diesen Beitrag geschrieben und gepostet habe – und nachdem ich meine E-Mails gemacht habe. Ich tausche mich doch mit der Literatur-Agentur aus den Staaten aus und möchte keine Mail verpassen. So sieht man mal, wie sehr sich mein Leben durch die Arbeit als Autorin geändert hat. Das Schreiben hat bis jetzt mein Leben nur positiv beeinflusst, sieht man mal von dem negativen Einfluss auf meine erste Ehe ab, weil ich nur noch gearbeitet habe. Doch das war eher meine Schuld und nicht die des Schreibens an sich, weil ich mich nur noch auf die Literatur und nicht mehr auf meinen Mann konzentriert habe. Doch daraus habe ich gelernt. Man darf nicht vergessen, dass die Arbeit als Autorin sich ganz schnell zur Sucht ausarten kann.

Apropos „ausarten“, was das Schreiben angeht: Früher habe ich es geliebt, alles, was die Leidenschaft zur Kunst und meinen Drang, mich schriftlich auszudrücken, in mir entstehen ließ, mit der Hand aufzuschreiben: Gedichte, Romane, Tagebuch, selbst Briefe an meine Freunde in der ganzen Welt. Mich wundert’s, dass der Stift nicht an meiner Hand festgewachsen ist.😆 Heute habe ich selten einen Stift in der Hand, was mir wirklich fehlt, aber ich könnte und wollte meine Romane nicht mehr auf diese Weise zu Papier bringen. Das würde mir zu lange dauern, und ich würde mir wahrscheinlich eine fette Sehnenscheidenentzündung zuziehen, weil ich es einfach nicht mehr gewohnt bin. Mein Leben und meine Art zu schreiben wurde durch Computer und Internet komplett umgekrempelt. Das hätte ich mir vor 15 Jahren nicht träumen lassen. Aber ich finde die heutige Art zu schreiben klasse. Obwohl es ja noch Schreiberlinge geben soll, die ihre Bücher handschriftlich entstehen lassen – man lese und staune. Es ist natürlich eine sehr intime und persönliche Art sich auszudrücken. Ich würde mir trotzdem vorkommen, als hätte ich eine Zeitreise gemacht.

Sicher werde ich bald wieder eine Zeitreise machen, und zwar, wenn ich das nächste Mal nicht schlafen kann und nicht die Muse zum Arbeiten habe. Dann werde ich ein Buch bei Kerzenschein lesen. Das habe ich oft getan, als ich noch Bücher mit den Augen verzehrt und nicht nur wie jetzt mit den Fingern entstehen gelassen habe. Es waren noch etwas entspanntere, aber auch langweiligere Zeiten. Deshalb wollte ich nicht mehr in die alten Zeiten zurück. Das Schreiben hat mein Leben eingenommen und das ist auch gut so. Was wäre ich ohne meine Romane und meinen Laptop? Das mag ich mir nicht mal vorstellen. Trotzdem kann man ja hin und wieder die Vergangenheit aufleben lassen. Das bringt mich zu einem uralten Wunsch von mir: Ich wollte immer eine Bibliothek nur für mich in meinem Haus einrichten, am liebsten mit einem offenen Kamin. Da würde ich sicher meine ganze Freizeit verbringen. Irgendwann werde ich mir diesen Traum erfüllen.

Jetzt beende ich diesen Beitrag wie immer mit den besten Wünschen für euren Abend. Lest was Schönes und lasst es euch gut gehen, bis wir uns wieder lesen. Ich freue mich auf euch.

💋

Trisha

Besucht meine Homepage:

http://autorintrishagalore.wixsite.com/offizielle-homepage

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